Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
Wenn Intimität mit Anspannung statt mit Leichtigkeit verbunden ist
Wenn Sie unter Schmerzen beim Geschlechtsverkehr leiden und in Düsseldorf Unterstützung suchen, sind Sie in meiner Praxis für Sexualmedizin richtig.
Viele Frauen erleben Brennen, Stechen oder tiefer liegende Schmerzen beim Eindringen oder während der Bewegung – sprechen jedoch lange nicht darüber.
Wichtig ist: Sie sind damit nicht allein. Und die Schmerzen beim Sex sind in vielen Fällen gut behandelbar.
Welche Formen von Schmerzen gibt es?
Schmerzen beim Geschlechtsverkehr können unterschiedlich auftreten:
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oberflächliche Schmerzen im Bereich der Vulva oder des Scheideneingangs
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Brennen oder Trockenheitsgefühl
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tiefer Unterbauchschmerz
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unwillkürliches Zusammenziehen der Muskulatur (Vaginismus)
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Schmerzen nach einer Geburt oder Operation
Eine genaue Differenzierung ist wichtig, um gezielt behandeln zu können.
Vaginismus – wenn sich der Körper unwillkürlich schützt
Manche Frauen erleben ein unwillkürliches Zusammenziehen der Beckenbodenmuskulatur, sobald ein Eindringen versucht wird. Dieses Phänomen wird als Vaginismus bezeichnet und kann Geschlechtsverkehr erheblich erschweren oder unmöglich machen.
Vaginismus ist keine bewusste Entscheidung und kein „Sich-Anstellen“, sondern eine körperliche Schutzreaktion.
Häufig stehen Anspannung, belastende Erfahrungen oder langanhaltende Unsicherheit im Hintergrund.
In der sexualmedizinischen Begleitung geht es darum, diese Schutzmechanismen behutsam zu verstehen und schrittweise neue Sicherheit zu entwickeln, sodass eine schmerzfreie Sexualität möglich wird.
Schmerzen in den Wechseljahren
In den Wechseljahren führen hormonelle Veränderungen häufig zu einer Veränderung der Vaginalschleimhaut. Dies kann Trockenheit, Brennen oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr verursachen.
Hier kann eine gezielte hormonelle oder lokale Therapie deutliche Erleichterung bringen. Als Fachärztin für Gynäkologie mit Zusatzbezeichnung Sexualmedizin kann ich die individuelle Situation differenziert beurteilen und entsprechende Empfehlungen aussprechen und bei Bedarf auch verschreiben.
Auswirkungen auf Partnerschaft und Selbstbild
Anhaltende Schmerzen beim Geschlechtsverkehr beeinflussen nicht nur den Körper, sondern auch das Selbstwertgefühl und die Beziehung.
Viele Frauen ziehen sich zurück, vermeiden Intimität oder entwickeln Angst vor Nähe. Nicht selten entwickelt sich aus einer Erwartungsangst, weitere Verspannungen, die wiederum in erneuten Schmerzen münden.
Es ist nachvollziehbar, dass sich so Paare sexuell voneinander entfernen. Zum einen aus Angst vor Schmerzen, zum anderen aus Angst den anderen zu verletzten.
In der Sexualmedizin für Frauen Düsseldorf betrachten wir diese Dynamiken gemeinsam und entwickeln Wege, wie wieder Vertrauen, Sicherheit und Nähe entstehen können.
Mögliche Ursachen
Die Ursachen für Schmerzen beim Geschlechtsverkehr sind häufig vielschichtig.
Dazu gehören:
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hormonelle Veränderungen (z. B. in den Wechseljahren oder Stillzeit)
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Scheidentrockenheit
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Entzündungen oder Hauterkrankungen
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Narben nach Geburten
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Endometriose
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Beckenbodenverspannungen
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chronische Erkrankungen
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psychische Belastungen oder belastende sexuelle Erfahrungen
Oft greifen körperliche und seelische Faktoren ineinander.
Warum Schmerzen oft lange unerkannt bleiben
Viele Frauen versuchen zunächst, die Situation selbst zu bewältigen. Aus Scham, Unsicherheit oder dem Gedanken, es werde „schon wieder besser“.
Manche zweifeln an sich selbst oder passen ihre Sexualität an, um Schmerzen zu vermeiden.
Doch anhaltende Schmerzen beim Geschlechtsverkehr sind kein persönliches Versagen und vor allem sind sie nicht normal – auch wenn man sich vielleicht schon arrangiert hat.
Sie verdienen eine sorgfältige Abklärung – medizinisch wie therapeutisch.
Wie erfolgt die Abklärung bei Schmerzen beim Geschlechtsverkehr?
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seit wann die Schmerzen bestehen und wie sie sich genau äußern
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welche gynäkologischen Untersuchungen bereits erfolgt sind
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ob Befunde oder Diagnosen vorliegen
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welche Medikamente eingenommen werden
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ob hormonelle Veränderungen eine Rolle spielen
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bestehende Vorerkrankungen oder chronische Beschwerden
Darüber hinaus betrachten wir auch biografische und partnerschaftliche Aspekte. Sexualität entwickelt sich nicht losgelöst vom eigenen Lebensweg. Deshalb kann es hilfreich sein zu klären:
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sexuelle Präferenzen und Orientierung
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Ergründung der Sexualität mit sich selbst
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wie Sexualität in Ihrer Herkunftsfamilie vermittelt wurde
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welche Erfahrungen Sie in Ihrer sexuellen Entwicklung gemacht haben
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wie Sie Ihre aktuelle Beziehung erleben
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Sexualität in vorherigen Beziehungen und sexuellen Kontakten
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ob es belastende oder grenzverletzende Erfahrungen gegeben hat
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u.v.m.
Diese Fragen dienen nicht der Bewertung, sondern dem Verständnis. Oft greifen körperliche, emotionale und beziehungsbezogene Faktoren ineinander.
Falls eine weiterführende gynäkologische Abklärung sinnvoll erscheint, erhalten Sie von mir konkrete Empfehlungen zur Diagnostik bei Ihrer behandelnden Gynäkologin oder Ihrem behandelnden Gynäkologen. Auf dieser Grundlage entwickeln wir gemeinsam einen individuellen, realistischen Behandlungsansatz.
Wie ich Sie unterstütze
In meiner Praxis für Sexualmedizin in Düsseldorf steht zunächst ein ausführliches Gespräch im Mittelpunkt. Dabei klären wir, wie sich die Beschwerden zeigen, seit wann sie bestehen und welche medizinischen Untersuchungen bereits erfolgt sind.
Falls weitere gynäkologische Abklärung sinnvoll ist, erhalten Sie von mir konkrete Empfehlungen zur weiterführenden Diagnostik bei Ihrer behandelnden Gynäkologin oder Ihrem behandelnden Gynäkologen.
Auf dieser Grundlage entwickeln wir gemeinsam einen individuellen Behandlungsplan. Je nach Situation kann dies beinhalten:
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Einordnung hormoneller Befunde
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Beratung zu lokalen oder hormonellen Therapiemöglichkeiten
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Begleitung bei Beckenbodenanspannung oder Vaginismus
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sexualtherapeutische Impulse zur Entlastung
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Unterstützung im Umgang mit partnerschaftlichen Dynamiken
Ziel ist es, Schmerzen zu reduzieren und wieder mehr Sicherheit und Vertrauen in den eigenen Körper zu entwickeln.
Wann Sie einen Termin vereinbaren sollten
Wenn Schmerzen regelmäßig auftreten, sich verstärken oder bereits zu Vermeidung von Intimität führen, ist es sinnvoll, frühzeitig Unterstützung in Anspruch zu nehmen.
Ein vertrauliches Erstgespräch schafft Klarheit über mögliche Ursachen und Behandlungsoptionen. Sie müssen mit diesen Beschwerden nicht allein bleiben.
In vielen Fällen lassen sich Schmerzen beim Geschlechtsverkehr deutlich verbessern oder vollständig behandeln, wenn Ursachen differenziert betrachtet werden.
Wenn Sie unter Schmerzen beim Geschlechtsverkehr leiden, vereinbaren Sie gerne einen Termin in meiner Praxis. Gemeinsam entwickeln wir einen individuellen Weg, der medizinische Kompetenz und einfühlsame Begleitung verbindet.
Ein erster Termin verpflichtet zu nichts – er schafft vor allem Klarheit und Entlastung.
